Keine Verschmälerung der Wülflingerstrasse
22. April 2025 – Die Mitte/EDU-Fraktion fordert, dass die aktuelle Strassenbreite und Tempo 50 auf der Wülflingerstrasse zwischen Härti und dem Stadtrand beibehalten wird.
Die Stadt Winterthur hat das Strassenprojekt «Wülflingerstrasse Härti bis Neftenbacherstrasse, Instandsetzung Strasse» vom 21. März bis 22. April 2025 zur Mitwirkung öffentlich aufgelegt. Im Rahmen dieses Mitwirkungsverfahrens hat die Mitte/EDU-Fraktion des Stadtparlaments Winterthur zwei Anträge gestellt. Die Fahrbahnbreite soll nicht verschmälert werden und Tempo 50 soll weiterhin gelten.
Die Wülflinger- und Neftenbacherstrasse sind im Projektperimeter Trasse für Stadtbus und für Überlandbusse. Mit den vorgesehenen Priorisierungsmassnahmen an den Knoten Härti und Neftenbacherstrasse kann der ÖV wirksam beschleunigt werden. Durch Tempo 30 würden diese Effekte umgehend wieder zunichte gemacht. Dies kann nicht die Idee einer wirksamen Busbeschleunigung sein. Ausserdem ist die Wülflingerstrasse vom Stadtrand zur Salomo-Hirzel-Strasse nicht nur eine kantonale Hauptverkehrsstrasse, sondern auch eine Durchfahrtstrasse des Bundes. Diese funktioniert unter anderem als Erschliessung der A1 beim Autobahnanschluss Wülflingen. Selbst der Winterthurer Stadtrat hat für die Wülflingerstrasse für den Abschnitt Salomon-Hirzel-Strasse bis Stadtrand Tempo 50 vorgesehen. Dies geht aus dem Zielbild Temporegime (Zielbild «Vision 2024») hervor. Es ist nicht ersichtlich, weshalb in dem aufgelegten Projekt plötzlich von Tempo 30 ausgegangen werden soll. Durch die Verschmälerung der Fahrbahnbreiten um bis zu 50 cm entstehen unnötige Engstellen auf einer Strasse, auf der mit Bussen und Lastwagen viele breite Fahrzeuge verkehren und auch kreuzen müssen. Unabhängig vom Tempolimit braucht es für ein konfliktfreies Kreuzen die ursprüngliche Fahrbahnbreite.
